Risikofaktoren – Politisches Risiko
Das politische Risiko beurteilt die Sicherheitslage, die Richtlinienkompetenz und -verbindlichkeit sowie weitere Faktoren.
Diese geben Auskunft darüber, ob das betreffende Land die für eine funktionierendes Unternehmensumfeld nötigen Rahmenbedingungen erfüllt.
Wachstum des deutschen Mittelstands
Der deutsche Mittelstand ist 2011 um ca. 14% gewachsen (Quelle VDMA). Die Kapazitätsauslastung stieg auf 88,7% im Oktober 2011. Im Vergleich dazu lag die Kapazitätsauslastung im Juli 2009 bei 67,5%.
Ecological Overshoot
Die Menschheit verbraucht nach Schätzungen der UN aktuell 30% mehr Ressourcen, als sie reproduziert – und das ist der sogenannte Ecological Overshoot.
Das 1,4fache der Erde bräuchte die Menschheit bei diesem Overshoot rein rechnerisch, um ihren Rohstoffbedarf zu befriedigen.
Nachhaltigkeitshebel
Ungefähr 80% der Ressourcen werden bei der Herstellung eines Produktes nicht vom Hersteller verbraucht, sondern in dessen Lieferkette umgesetzt.
Hiflt beispielsweise ein Commodity Manager im Einkauf dem Zulieferer eines Lieferanten einen Euro bei den Energiekosten zu sparen, so sorgt die
Hebelwirkung der Lieferkette dafür, dass sein Unternehmen fünf Euro einspart – und dabei auch noch die Umwelt schont.
Risikofaktoren – Wirtschaftliches Risiko
Das wirtschaftliche Risiko misst Faktoren wie das reale BIP-Wachstum, die Inflationsrate und das Haushaltssaldo sowie die Finanz- und Währungspolitik.
Diese Faktoren geben an, ob ein Land ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum sowie eine angemessene Ausweitung des Geschäftsvolumens gewährleisten kann.
Zusätzlich werden die Leistungsbilanz, Kapitalströme, Devisenreserven, die Höhe der Auslandsverschuldung und des Ausfallrisikos wie auch sämtliche Faktoren
bewertet, die angeben, ob ein Land ausreichend Deviseneinnahmen zur Einhaltung seiner Handels- und Investitionsverpflichtungen im Ausland erzielen kann.
Trinkwasser – Water Footprint
Ungefähr 20 Prozent aller Menschen (ca. 1,4 Milliarden) haben keinen Zugriff auf sauberes Trinkwasser.
15 Millionen Kinder fallen jährlich dem verschmutzten Trinkwasser zum Opfer.
Der Water Footprint zeigt dem Einkäufer an welcher Stelle seiner Lieferkette welche Menge Wasser verbraucht wird.
Ein internationales Handelsunternehmen endeckte bei der Messung seines Water Footprints, dass auf jeden Liter wasser,
welchen das Unternehmen verbraucht 99 Liter Wasser kommen, die seine Supply Chain vor Erreichen des Unternehmens verbraucht.
Notfallplan
Sorgen Sie unbedingt für einen Notfallplan. Setzen Sie Ihr Unternehmen nicht leichtfertig aufs Spiel.
Perfektionismus
Die Planer in Firmen treffen häufig die vernünftigste, eben die uncouragierteste Wahl. Neue Möglichkeiten ergeben sich aber erst, wenn das Existente in einen neuen
Zusammenhang gestellt wird.
Wir setzen dieses Motto im Bereich der Produktionsverfahren in bezug zu existierenden Bauteilen und erzielen dadurch oftmals eine Kostenoptimierung.
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